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Allianz deutscher Designer (AGD) e. V.

Anschrift

Steinstraße 3, 38100 Braunschweig, Telefon: +49 (0)531.16757, Telefax: + 49 (0)531.16989, Internet: http://www.agd.de

bisherige Ausgaben

vier|viertel – Erotik und Design

Cover: AGD drei|viertel 2009

drei|viertel – Bildung für Designer

Cover: AGD drei|viertel 2009

zwei|viertel – Design mit Links 

Cover: AGD ein|viertel 2009

ein|viertel – Sein, Schein & Design

Cover: AGD ein|viertel 2009

vier|viertel – Design für Generationen

Cover: AGD drei|viertel 2008

drei|viertel – Design, Kult und Glaube

Cover: AGD drei|viertel 2008

zwei|viertel – Kreativwirtschaft

ein|viertel – Kinder & Design

vierViertel – Design für Alle

dreiViertel - Design im Film

zweiViertel - Eco-Design

einViertel - Design in Gesellschaft

 

agd|viertel

ein|viertel – Designer publizieren

ein|viertel, das Magazin der Allianz deutscher Designer
ein|viertel, das Magazin der Allianz deutscher Designer  

 

Leseprobe

Leseprobe_ein_viertel_2010.pdf

Seiten 16-17. Zittern, flackern, flattern. Das Magazin Jitter von Andreas Rauth

 

Editorial

Christina Sahr, Chefredakteurin
Christina Sahr, Chefredakteurin 

Die Fragen und Freuden des öffentlich Machens

Publizieren heißt "[in gedruckter Form] erscheinen lassen". So steht es im Duden-Bedeutungswörterbuch von 1985. "Unter Publikation... versteht man entweder den Vorgang der öffentlichen Verfügbarmachung eines Mediums oder das konkrete Medium selbst. Das Verb zu 'Publikation' ist 'publizieren'. Beispiele für Publikationen sind Bücher, Zeitschriften, Tonträger oder auch eine Webpräsenz und ihre Webseiten." Schreibt Wikipedia im Jahr 2010.

Wo früher wenige Wissen und Meinungen in meist gedruckter Form an die Öffentlichkeit brachten, sind es heute viele, die Bloggen, in Foren schreiben – und das größte Internet-Lexikon der Welt verfassen. "Gut so", finden die AGD Kollegen Malte Christensen und Oliver Schuh; sie empfinden die Möglichkeiten des Web 2.0 als große Bereicherung. "Ein Blog ist noch lange keine Publikation", hält Dr. Thilo von Pape, Experte für Onlineforschung und interaktive Kommunikationstechnologien an der Universität Hohenheim, dagegen.

Unbestritten ist jedoch: Das Web hilft auch so manchem ehrwürdigen Buch ins Leben. Denn per Book on Demand kann es jeder und jede zur Veröffentlichung eines Werkes bringen. Die Preise sind durchaus übersichtlich – die Aussichten auf einen Bestseller sind es auch.

Wer von der Autorenschaft, als Illustrator oder Buchgestalter von seiner Arbeit leben will, muss vor allem seine Zusammenarbeit mit Verlagen produktiv und lukrativ gestalten. Zahlreiche AGD Kolleginnen und Kollegen haben der Redaktion ihre Erfahrungen geschildert. Es waren nicht immer die besten Erfahrungen. Wir berichten ungeschminkt, wobei wir auf mehrfachen Wunsch die Anonymität der Kollegen wahren. Wertvolle Tipps gehen ebenfalls aus den Auskünften der Kollegen hervor – so wie überhaupt der dicke erste Teil dieser Ausgabe ganz den praktischen Ratschlägen gehört.

"Das kann ich besser", sagte Inge Löhning nach der Lektüre eines schlechten Krimis – und wurde Krimiautorin. "Ich habe ein vernünftiges Fachmagazin zur Illustration vermisst", sagt Andreas Rauth – und gründete selbst eins. "Weil wir herausgefunden haben, wie wichtig das Wissen über die Bedeutung und Wirkungsweise von Designstilen für die Zukunft des Designs ist, haben wir Bücher geschrieben, die diese Stile anders vermitteln als klassische Kunstgeschichtsbücher. Nämlich Bücher von Gestaltern für Gestalter." Das sagen Sara Hausmann und Achim Böhmer, die Verfasser des Buches Retrodesign Stylelab. So manches Buch oder Magazin aus Designerhand ist schlicht durch einen Mangel begründet – der ja auch eine Marktlücke bedeuten kann. Andere Werke erfüllen Wünsche, es können auch die eigenen sein: "Ein erschöpfendes Buch zum Thema Gedankenstrich – soweit man dies Thema überhaupt erschöpfen kann – das hatte ich mir schon immer gewünscht."

Wir wünschen: eine bereichernde Lektüre

Christina Sahr    

 

Inhalt

Intro

  • Seite 04   
    Von den Mühen der Büchermacher
    Ein Überblick über den Buchmarkt

So geht's: Tipps zum Publizieren

  • Seite 06
    Persönlich gesehen
    AGD Designer über die Zusammenarbeit mit Verlagen
  • Seite 08  
    6 Do‘s und 3 Don‘ts für den (geplanten) Selbstverlag
    Was man bedenken und was man unbedingt lassen sollte
  • Seite 10  
    Unsere Arbeit ist grundsätzlich wertschöpfend
    Marcus Frey zur Praxis der Vertragsverhandlung mit Verlagen
  • Seite 12
    Ich publiziere über mich
    Katharina Knieß und Heide Hackenberg beschreiben zwei Wege zur Eigen-PR
  • Seite 14
    Klar umrissen und bebildert
    Über Designzeitschriften und die erfolgreiche Kontaktaufnahme
  • Seite 15
    Aus eigener Tasche
    Book on Demand und Zuschussverlage

So war's: Wege zur Publikation

  • Seite 16 
    Zittern, flackern, flattern
    Seit 4 Jahren gibt es "Jitter" von Andreas Rauth
  • Seite 18
    Wut auf die Verhältnisse
    Oliver Gehrs, Herausgeber und Chefredakteur von "Dummy" zu Gründungsfragen
  • Seite 20  
    "Manchmal vermisse ich sie"
    Sven Nordquist über sein Leben mit und ohne Petterson und Findus
       
  • Seite 23
    "Schreiben macht glücklich"
    Wie die Designerin Inge Löhning zur Krimi-Autorin wurde

  • Seite 24
    Hand aufs Herz
    Welche Faszination ist im Spiel, wenn Designer zu Buchautoren werden?

So ist's: praktisches Publizieren

  • Seite 26  
    Rezensionen
    Publikationen von AGD Autorinnen und Autoren
  • Seite 29  
    Ein Blog ist noch lange keine Publikation
    Dr. Thilo von Pape, Experte für Onlineforschung, über flüchtige Worte

  • Seite 30  
    Welt weites Wissen 2.0
    Oliver Schuh und Malte Christensen über Wissen und Meinungen im Netz

  • Seite 32  
    Der Meister der Finessen
    Ein Besuch beim Buchbinder Simon Prey

AGD intern

  • Seite 34
    Einladung zur 34. AGD Mitgliederversammlung
    Workshop zur Zukunft der AGD
    Designer in Mühlhausen
    VIDA Paper Design Award 2010
  • Seite 35  
    Willkommen in der AGD

 

Online-Special Recht

In seinem Urteil vom 16.9.1999 lehnte das Patentamt Musterschutz für die Penis-Trillerpfeife ab. Begründung: der angemeldete Gegenstand "ist unanständig".

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